Du stehst jeden Tag vor dem gleichen Berg an Aufgaben.

Und gehst jeden Abend mit demselben Gefühl ins Bett: wieder nicht genug geschafft.

Dabei fehlt es dir nicht an Einsatz. Du bist den ganzen Tag dran. Nur das „endlich läuft’s“, das kommt einfach nicht.

Katrin schaut hinter einem Stapel Bücher hervor.

Hi, ich bin Katrin

Psychologin und Perfektionismus-Coachin.

Ich begleite Frauen, die spüren, dass mehr in ihnen steckt, dabei, ins Umsetzen zu kommen: weniger zerdenken und zweifeln, mehr, das am Ende wirklich fertig wird. Und zwar so, dass es in dein echtes Leben passt, ohne dass der Rest und du selbst dabei auf der Strecke bleiben.

Meine Geschichte

Perfektionistisch? Ich doch nicht.

Das hätte ich dir lange gesagt. Ziemlich überzeugt.

Ich war ja nie diese Person, bei der alles tiptop ordentlich ist. Ich wollte die Dinge auch gar nicht perfekt machen. Ich wollte sie nur richtig machen. So, wie man das eben tut.

Mein eigenes Ding zu machen, das hat mich schon immer gereizt. Und ich hatte ständig Ideen dafür. Ich interessiere mich für vieles, und wenn mich ein Thema packt, arbeite ich mich schnell tief ein. Dann dachte ich: Mensch, daraus könnte ich doch was machen. Ich hab recherchiert, gelesen, Ansätze durchdacht, geplant – bis irgendwann alles mit allem zusammenhing, mein Kopf rauchte und das alles einfach viel zu viel war. Ich hatte keine Ahnung mehr, wo ich überhaupt anfangen sollte. Und dann kam ich irgendwie davon ab. Oder die Zweifel wurden so laut, dass ich dachte: Komm, vergiss es, Katrin. Über das Planen bin ich damit jedenfalls nie hinausgekommen. Nichts davon hab ich je wirklich ausprobiert.

Katrin mit dem Buch „Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders“.

Erst war das ganz breit gestreut, mit der Zeit lief es immer klarer auf eine Richtung zu: Coaching. Und trotzdem blieb es dasselbe Muster.

Ich sammelte lieber weiter. Einen Abschluss nach dem anderen. Irgendwann hatte ich den Ausbildungsplatz zur Psychotherapeutin in der Hand. Der nächste Nachweis, dann, dachte ich, wäre ich endlich bereit, mit meinem Thema rauszugehen.

Und dann habe ich mich gefragt: Katrin, ehrlich – stell dir vor, du hast das Zertifikat morgen in der Tasche. Was wäre dann anders?

Nichts. Es würde nichts ändern.

Ich hatte geglaubt, ein Abschluss mehr würde mich endlich kompetent genug machen. Dann würde ich schon den Schritt gehen, den ich so lange vor mir herschob. Aber genau das war der Denkfehler.

Denn dahinter steckte etwas, das ich bei mir nie vermutet hätte: Perfektionismus. Als mir das klar wurde, ergab plötzlich alles einen Sinn. Das ewige Planen, das Sammeln und das Gefühl, dabei trotzdem auf der Stelle zu treten, hingen zusammen. Ich musste nicht mehr an zehn Stellen gleichzeitig herumdoktern, sondern konnte da ansetzen, wo es wirklich herkommt.

Ich hab den Ausbildungsplatz abgesagt. Und bin rausgegangen. Mit meinem Thema, meiner Nische, sichtbar. Statt weiter im Stillen Ideen zu wälzen.

Was ich anders sehe

Sechs Punkte, von denen
ich überzeugt bin.

Perfektionismus hat nichts mit „perfekt“ zu tun.

Er fühlt sich an, als ginge es um die Sache. Um den Text, der noch nicht sitzt, die Entscheidung, die du lieber nochmal überschläfst. Tut es aber nicht. Es geht um dich. Um die leise Frage darunter: Was heißt es über mich, wenn das hier schiefgeht? Deshalb sitzt du fest, nicht, weil die Aufgabe zu schwer ist, sondern weil auf einmal du auf dem Spiel stehst.

Du bist nicht kaputt.

Du reagierst ziemlich normal auf eine Welt, die dir seit Jahren einredet, du müsstest schneller, mehr und makelloser sein. Erziehung, Schule, Social Media. All drücken in dieselbe Richtung. Mit dir ist nichts falsch. Das heißt nicht, dass sich nichts ändern lässt, aber es ist ein anderer Startpunkt als „reiß dich zusammen“.

Dein Anspruch darf bleiben.

„Loslassen“ heißt nicht, deinen Perfektionismus abzulegen oder dich von ihm zu „heilen“. Dein genaues, vorausschauendes Denken ist wertvoll. Ich würde es dir gar nicht wegnehmen wollen, selbst wenn ich könnte. Was wir lockern, ist das starre Festhalten: den Anspruch dort einsetzen, wo er dir dient, und ihn dort loslassen, wo er dich blockiert, dich zermürbt, endlos überdenken lässt, beschäftigt hält, ohne dass etwas vorangeht. Wir arbeiten also mit deinem Perfektionismus, nicht gegen ihn.

Ich halte nichts von der schnellen Selbstliebe-Dusche.

„Du machst genug, sei stolz auf dich, gönn dir mal was.“ Schön gemeint, aber bei Perfektionismus verpufft das meistens. Freundlich mit dir umzugehen, gerade wenn’s nicht läuft, ist etwas anderes als dir einzureden, dass eh alles super ist. Das Erste bringt dich weiter. Das Zweite glaubst du dir sowieso nicht.

Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt deinen.

Du kannst ewig nach der perfekten Strategie suchen, bei der garantiert nichts schiefgeht. Die gibt es nicht. Deshalb bekommst du bei mir auch keine Fünf-Schritte-Schablone, die für alle passt, sondern etwas, das zu deinem echten Leben passt. Die ehrliche Antwort heißt öfter „kommt drauf an“ als „hier sind deine fünf Schritte“. Weniger griffig, dafür wahr.

Dein „Warum“ ist wichtiger als das nächste Ziel.

Wir hängen uns an Ziele („wenn ich erst das geschafft habe, dann …“) und wundern uns, dass die erwartete Zufriedenheit ausbleibt. Weil wir das Warum aus dem Blick verloren haben. Deine Zeit und deine Energie sind begrenzt. Die eigentliche Frage ist also nicht, wie du noch mehr reinquetschst, sondern wofür du sie überhaupt einsetzen willst.

Wie ich arbeite

Ich arbeite nicht für die eine gute Stunde, nach der du dich kurz motiviert fühlst – und am nächsten Morgen steht der gleiche Berg wieder da.

Das ist mir wichtig, weil ich beide Seiten kenne: die Psychologie hinter deinem Feststecken und das Handwerk des Umsetzens aus über zehn Jahren in Beratung und Projektleitung. Verstehen allein reicht nämlich nicht. Du willst am Ende dein Ding wirklich vorangebracht haben, nicht nur besser über dich Bescheid wissen.

Mir geht es darum, dass sich langfristig etwas ändert. Und zwar mitten in deinem echten Leben, mit allem, was da schon los ist. Nicht erst dann, wenn mal Ruhe einkehrt und die Sterne günstig stehen – denn dieser Moment kommt bei den wenigsten von uns.

Dein Vorhaben steht dabei im Mittelpunkt. Deine Selbständigkeit, dein Projekt, das, was du beruflich aufbauen willst. Dafür bist du ja hier. Aber wir schauen erst mal dahinter: Was soll es eigentlich für dich leisten? Worum geht es dir im Kern? Und dann tun wir nicht so, als würdest du im luftleeren Raum arbeiten. Wir gucken, was sonst noch alles in deinem Leben ist und wie dein Weg aussehen kann, wenn wir das ehrlich mitdenken.

Das kenne ich nämlich aus meinem eigenen Alltag – jeden Tag, zwischen Business, Kind und allem dazwischen. Und gerade deshalb tue ich nicht so, als würden wir alle mit demselben Rucksack, zur selben Zeit und bei gleichem Wetter loslaufen. Es geht nicht darum, wo du längst sein solltest, sondern darum, wo du gerade wirklich stehst. Da fangen wir an.

Mein Weg hierher

Eigentlich wusste ich schon früh, wohin ich wollte. Während eines Praktikums in einem Mutter-Kind-Heim stand ich eines Tages vor einer Tür mit dem Schild „Psychologin“ und dachte nur: Da will ich rein. Bis ich wirklich dort ankam, sollte es allerdings noch Jahre dauern.

Denn ich hatte schon immer viele Themen, die mich gepackt haben: wie Menschen ticken, Sprachen, Musik. Zunächst bin ich einer anderen Liebe gefolgt, den Sprachen. Es wurde ein Studium mit einem Jahr in Frankreich, das ich bis heute liebe, und danach Jahre in der Wirtschaft.

Und trotzdem: Die alte Frage ließ mich nie los. Irgendwann bin ich ihr gefolgt, zurück zu dem, was mich von Anfang an gezogen hatte. Und heute verbindet sich vieles davon in meiner Arbeit.

Die Jahre in der Wirtschaft

Der Weg in die Psychologie

Warum mir dieses Achtsamkeitstraining so viel bedeutet: Acht Wochen lang, jeden Tag. Zum ersten Mal habe ich bewusst etwas nicht nur verstanden, sondern gefühlt: wie Gedanken und Gefühle kommen und gehen, wenn ich sie einfach beobachte, statt sie loswerden zu wollen. Das hat meinen Umgang mit ihnen von Grund auf verändert.

Und noch etwas trage ich bis heute daraus mit: einfach jeden Tag weitermachen, auch wenn es mal zäh war oder ich nicht wusste, wofür. Offen und neugierig, ohne zu bewerten. Dieser forschende, nicht wertende Blick war im Rückblick meine erste Anti-Perfektionismus-Erfahrung, lange bevor mir Perfektionismus als Thema überhaupt bewusst war. Genau da setzt meine Arbeit bis heute an: in den entscheidenden Momenten innehalten, bemerken, was gerade ist, und bewusst handeln, statt weiter im alten Muster zu funktionieren.

Und dann kam die Entscheidung, auf die eigentlich alles zugelaufen war. Nach der Elternzeit hatte ich es nochmal angestellt versucht, ein halbes Jahr, Transformationsmanagement bei einem großen Versicherer. Aber zwischen kleinem Kind und Corona war schnell klar, dass das nicht mein Weg ist. Statt weiter zu funktionieren, wo es nicht passt, habe ich mich selbstständig gemacht. Mit meinem Thema.

Inzwischen begleite ich Frauen dabei, etwas Eigenes ins Umsetzen zu bringen. Und als Hochschuldozentin unterrichte ich angehende Psychologinnen und Psychologen im Bachelor.

Stimmen aus dem Coaching

Das Schönste an meiner Arbeit ist, zu erleben, wie das alles zusammenkommt. All die Jahre, das Fachwissen und die eigenen Umwege fließen in das ein, was zwischen mir und den Frauen passiert, mit denen ich arbeite.

„Bei Katrin lernt man einen völlig neuen Ansatz. Es geht nicht darum, noch eine super Zeitmanagement-Methode zu lernen, sondern eher darum, ein passendes und realistisches Mindset zu entwickeln, so dass man sich am Ende selbst führen kann und weiter dranbleibt, auch wenn es mal holprig wird.“

Stephanie

„In Katrins Coaching geht es um FOKUS, aber du bekommst nicht einfach eine Liste oder Struktur, um deinen Businessalltag dort hineinzupressen! Es geht viel eher darum, die eigenen Strukturen in deinen Gedanken zu erkennen, die dich davon abhalten, deine Ziele zu erreichen. Man lernt genau hinzuschauen, Prioritäten zu setzen und SEINEN Plan zu erstellen, der auch im Alltag noch umsetzbar ist.“

Caireen

Wie ich zum Thema Perfektionismus kam und warum so viele von uns betroffen sind, ohne es zu wissen: Darüber habe ich im Koala-Mind-Podcast gesprochen.

Das bin ich auch

Was sonst noch zu mir gehört.

01

Meine beste Therapie, wenn’s mir nicht gutgeht: ab in einen schönen Buchladen und intuitiv kaufen, was mich anspringt. Lesen ist mein Ausgleich, am liebsten Philosophisches. Ja, da kommt die Nerdin durch.

02

Sachbücher lese ich mittlerweile richtig aktiv: markieren, reinschreiben, mitdenken. Früher durfte ein Buch nicht mal ein Eselsohr bekommen. Bis ich mich gefragt habe: Was hab ich davon, wenn es makellos im Regal steht? Ich liebe Bücher. Gerade deshalb benutze ich sie.

03

Musik gehört zu mir, seit ich denken kann. Ich habe klassischen Gesang gelernt und war sogar bei „Jugend musiziert“. Nur klassisch singen in einer Mietwohnung ist leider ziemlich uncool.

04

Sprachen sind eine Liebe von mir – der Klang, die Kultur, das Lebensgefühl dahinter. Im Alltag kann ich das gerade wenig ausleben, also mache ich zwischendurch ein paar Babbel-Übungen. Für mich ist das wie Sudoku für andere.

05

Aufgewachsen bin ich im tiefen Wald, und die Natur fehlt mir bis heute. Ich brauche regelmäßig dieses Raus-ins-Grüne, um wieder runterzukommen.

06

Ich bin ein ziemlicher Angsthase. Als Kind bin ich bei Pinocchio aus dem Kino geflüchtet. Und auch heute gibt es Filme, die ich mir schlicht nicht anschauen kann.

Katrin Scheffler balanciert mit ihrem Kind über Holzstämme auf einem Waldpfad
Katrin Scheffler läuft mit Kopfhörern durch eine grüne Umgebung

Ein guter nächster Schritt.

Mein kostenloses Workbook „Get Unstuck“ zeigt dir, warum du beim Umsetzen immer wieder an derselben Stelle hängenbleibst – und was dich da rausholt.

Oder, wenn du schon weißt, dass du mit mir arbeiten möchtest:

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