Wie weiß ich denn, auf welche Aufgaben ich mich fokussieren sollte, um mein Business schneller voranzubringen? Woher weiß ich, welche Strategie die richtige ist? Welcher Marketingkanal am besten funktioniert? 

Das sind Fragen, die mir immer wieder begegnen. Und ja. Um mit deiner Selbständigkeit voranzukommen und Umsatz zu machen, musst du hier Entscheidungen treffen. 

Doch meistens scheitert es nicht an der passenden Marketingstrategie, sondern an unserer Einstellung, unserem Mindset. Daran, wie wir über die Dinge denken. An unseren Glaubenssätzen und Überzeugungen.

In diesem Artikel erfährst du, welche 5 Denkfehler die meisten Selbständigen daran hindern, mit ihrem Business voranzukommen.

5 Denkfehler, die dich davon abhalten, mit deinem Business voranzukommen

Denkfehler #1:
"Ich arbeite besser unter Druck"

Fällt es dir schwer, wirklich alles zu geben, solange du noch nicht musst?

Vielleicht hast du die Erfahrung gemacht, dass du tatsächlich bessere Ergebnisse erzielt hast, wenn du nur wenig Zeit hattest.

Doch das ist kein Beweis, dass du tatsächlich unter Druck bessere Arbeit liefern kannst.

Der Grund warum du in der letzten Minute besser vorankommst, ist, weil es dir so leichter fällt, mit den aufkommenden Gedanken und Gefühlen umzugehen.

Es fühlt sich so verletzlich an, 100% zu geben, wenn du ausreichend Zeit hast. Daher lässt du dich leicht ablenken, bist unruhig und kannst dich nicht fokussieren.

Warum also funktioniert es so gut, wenn die Uhr tickt?

Es funktioniert, weil es eine Win-Win-Situation für dein Selbstbild ist.

Wenn es gut läuft, sagst du dir: „Wow! Stell dir mal vor, was möglich gewesen wäre, wenn ich noch mehr Zeit gehabt hätte!“.

Läuft es nicht so gut, kannst du dir sagen: „Naja, ich hätte es besser machen können, wenn ich früher angefangen hätte.“. So kannst du weiterhin daran glauben, dass du Potenzial hast.

Genau das macht es so beängstigend, rechtzeitig anzufangen und wirklich dein Bestes zu geben.

Stell dir vor, du hängst dich richtig rein und es wird nicht so gut wie erhofft.

Huh.

Scary.

In deinem Kopf heißt das „Oh man, ich bin doch nicht so clever wie alle denken“.
Du beziehst das Scheitern auf dich als Person.

Also schiebst du auf bis zur letzten Minute, hast dann einerseits den Druck, auch bei unangenehmen Gefühlen weiterzumachen und zum anderen die Sicherheit, dass dein Selbstbild nicht auf dem Spiel steht.

Dieses Denkmuster bremst dich immer wieder aus. Du kannst nicht zeigen, was in dir steckt, weil du dir nicht genug Zeit dafür nimmst. Stattdessen versschwendest du Zeit,

  • indem du über deine Aufgabe nachdenkst ohne daran zu arbeiten.
  • weil du nach einem anstrengenden Ritt in letzter Minute wieder in deine geistige Kraft zu finden musst.
  • indem du ständig in der Entscheidungsschleife hängst, ob du nicht doch vielleicht schon mit der Aufgabe anfangen solltest.
  • weil du dich nicht konzentrieren kannst, aufgrund der Ängste, Sorgen und Schuldgefühle, dass du immer noch nicht angefangen hast.

 

Und diese letzte Minute, wann kommt die überhaupt, wenn du dein eigener Chef bist? Was in vorgegebenen Strukturen wie im Angestelltendasein noch funktioniert haben mag, wird nun zum Problem. Wenn du eine vorgegebene Deadline brauchst, um dein Bestes zu geben, kommst du in der Selbständigkeit nur schleppend voran.

Du musst lernen, ein flexibles Selbstbild zu entwickeln, um mutig voranzugehen.

Du möchtest verstehen, warum du immer wieder aufschiebst und dich verzettelst?

Denkfehler #2: „Ich muss erst noch..., dann..."

Wartest du immer wieder auf den richtigen Zeitpunkt? Den Moment, in dem du

  • alles vorbereitet hast, um wieder auf Social Media aktiv zu werden
  • dir sicher bist, was deine Zielgruppe ist und was du ihr sagen möchtest
  • dich motiviert und inspiriert fühlst, um dich zu zeigen?


Wie viele Entwürfe haben sich angesammelt, die darauf warten, den letzten Schliff zu bekommen, damit du sie veröffentlichen kannst?

Vielleicht hast du das Gefühl, du solltest noch nicht anfangen, wenn du es nicht richtig machst. Du setzt dich immer mehr unter Druck, denn nach all der Zeit muss es jetzt natürlich besonders gut werden.

Angst vor Beurteilung ist oftmals der Grund, warum wir aufschieben. Warum unsere Aufgaben und Projekte einfach nicht fertig werden.

Du hältst dich zurück, bis du sicher bist, dass andere dich bestätigen.

Deine innere Kritikerin ist stets zur Stelle, wenn es darum geht, sichtbar zu werden mit deiner Meinung, deiner Arbeit oder deinem Angebot.

Weil wir die Bedeutung dessen, wie uns andere wahrnehmen, so aufladen, versuchen wir genau dieses Bild von uns zu kontrollieren. Warum ist es so wichtig, was andere denken? Wie kannst du dich davon lösen?

Der Schlüssel liegt darin, dich selbst weniger zu verurteilen.

Wenn du Angst davor hast, was andere denken, liegt es daran, was du selbst darüber denkst.

Was möchtest du, das andere von dir denken? Möchtest du, dass sie denken, dass du Expertin bist?

Dass du erfolgreich bist?

Dass du fähig bist?

Dann denke das über dich.

Wenn es sich unglaubwürdig anfühlt, beginne mit kleinen Schritten.

In einigen Gebieten bin ich Expertin. Ich bin schon ziemlich erfolgreich. Ich gebe immer häufiger mein Bestes. Ich weiß schon viel über mein Thema.

Es geht nicht um die anderen, es geht um dich selbst.

Denkfehler #3: „Ich werde erfolgreich, weil ich die Dinge besonders gut mache“

Du glaubst, du lieferst tolle Ergebnisse, weil du außergewöhnlich hohe Ansprüche hast. Du hast einen Blick für Details, die andere nicht sehen. Du legst Wert auf die Feinheiten.

Doch du machst dir damit solch einen Erwartungsdruck, dass du die Aufgabe immer wieder aufschiebst, ewig daran herumbastelst oder letztlich gar nichts tust.

Großartige Ergebnisse anzustreben ist super. Wenn du dann dein Bestes geben und zufrieden sein kannst, mit dem, was du damit erreichst.

Vielleicht hast du den Gedanken, dass du die perfekte Instagram-Strategie brauchst. Jeden Tag posten und dich in den Stories zeigen solltest. Aktiv sein, liken, kommentieren. Auffallend schöne Bilder und Grafiken erstellen, die sich von der Masse abheben. Mehrwert bieten. So wie du es bei den erfolgreichen Accounts siehst. So wie alle es sagen.

Du nimmst das als Standard.

Du denkst ständig darüber nach, wie du das erreichen kannst.

Aber schau mal genau auf dein Verhalten, deine Handlungen – tust du tatsächlich etwas, um das zu erreichen?

Bist du gelähmt durch diese Erwartung und schiebst eigentlich nur auf, verzettelst dich und wirst eigentlich gar nicht wirklich aktiv?

Wenn eine Person von außen zuschauen, deinem Instagram-Kanal folgen würde, würde sie erkennen, dass das dein Ziel ist? Woran könnte sie es erkennen?

Es fühlt sich so an, als würdest du sehr viel dafür arbeiten, weil du ständig innerlich kämpfst und darüber nachdenkst, doch du unternimmst keine tatsächlichen Handlungen, um das zu erreichen.

Um mit deiner Selbständigkeit voranzukommen, musst du bereit dafür sein, dass die Dinge chaotisch sind. Dass es sich unangenehm anfühlt, wirklich dein Bestes zu geben, auch wenn der Erfolg nicht garantiert ist.

Willst du die Dinge nur umsetzen, wenn Erfolg garantiert ist oder du zumindest clever dabei aussiehst? So kommst du mit deinem Business nur schleppend voran, da du nur tust, was du schon gut kannst.

Wenn du deine Erwartung gleich so hoch ansetzt, führt es oft dazu, dass du gar nichts tust.

Wenn dich deine eigenen Erwartungen lähmen, setze lieber etwas moderater an und komm ins Tun.

Denkfehler #4: „Ich muss alles richtig machen, sonst funktioniert es nicht.“

Du verfällst in Alles-oder-Nichts-Denken. Du bist leicht entmutigt, lieferst wechselhafte Ergebnisse und hast einen Hang zum Burnout.

Du glaubst, du hättest es wieder nicht geschafft, dranzubleiben. Du hattest dir überlegt, wie du am besten vorgehst. Doch mehr als ein paar Tage hat es nicht geklappt.

Du hast deine Routine nicht durchgehalten.

Nicht im geplanten Rhythmus auf Instagram gepostet.

Deine Aufgaben nicht planmäßig abgearbeitet.

Du sagst dir, jetzt hast du die Woche/ den Monat sowieso vermasselt. Es lohnt nicht mehr, sich anzustrengen. Also startest du besser nächste Woche oder nächsten Monat nochmal neu. Vielleicht brauchst du auch eine neue Strategie?

Dein Ansatz hat nicht gleich so funktioniert, wie du es erhofft hattest, nicht sofort die erwünschten Ergebnisse gebracht. Also machst du dich auf die Suche nach einem neuen Weg. Einer neuen Strategie. Einer neuen Methode. Die dich dann (hoffentlich) endlich an das ersehnte Ziel bringt.

So hängst du wieder viele Stunden in Nachdenken und Recherche fest, ohne wirklich voranzukommen. Lässt viel Zeit verstreichen, um später nochmal *richtig* loszulegen.

Anstatt immer wieder alles über den Haufen zu werfen und von Null zu starten, bleib dran. Das ist das Geheimnis.

Dranbleiben heißt nicht, deine geplante Routine perfekt auszuführen. Du hast nicht gepostet, deine Aufgabe nicht erledigt, keinen Newsletter versandt? OK. Mach einfach weiter. Wir sind alle menschlich. Hör auf, immer wieder von vorn anzufangen, so findest du nie einen Rhyhtmus. So kannst du nie besser werden.

Weitermachen und optimieren, das bringt dich voran. Aber vor allem erstmal dranbleiben, denn nur so gewinnst du Erkenntnisse darüber, was du optimieren kannst.

Denkfehler #5: „Entspannen kann ich, wenn ich das erledigt habe“.“

Alle reden davon, wie wichtig Pausen und Erholung sind. Und das klingt auch gut. Leuchtet ein. Doch du schaffst ja eh schon zu wenig!

Aber wenn du diese To-Dos erledigt hast, dann gönnst du dir Entspannung. Das hast du dir fest vorgenommen.

Blöd nur, dass es wieder mal länger dauert. Morgen dann ein neuer Versuch.

Die Ironie ist, dass du Zeit verschwendest und wichtige Aufgaben aufschiebst, weil du ständig produktiv sein willst. Dein Produktivitätsanspruch ist von außen nicht erkennbar.

Weil du es nicht schaffst, ständig produktiv zu sein, fühlst du dich schuldig und schiebst umso mehr auf.

Warum ist es so schwer, dir freie Zeit zu nehmen?

Du willst ständig produktiv sein, da dein Selbstwert daran gekoppelt ist. Du willst mehr tun, um mehr zu sein.

Doch du bist viel mehr als deine Businessziele! Du bist nicht dein Business.

Und das kann wirklich eine Herausforderung sein, wenn du als Person für dein Business stehst.

Du brauchst Zeiten, in denen du nicht produktiv bist. Zeiten, in denen du keine Anerkennung bekommst, für das was du tust. In denen du einfach sein kannst.

Lerne diese Momente auszuhalten, selbst wenn es dir vorkommt als würdest du Zeit verschwenden (weil du ja genauso gut gerade produktiv sein könntest).

Wenn du ständig arbeitest und dennoch nichts fertig wird, ist das ein Zeichen, dass du mehr unproduktive Zeiten brauchst. Auch wenn es sich so anfühlt, als bräuchtest du mehr produktive Zeiten.

Fühlst du dich schuldig, wenn du etwas tust, das nicht produktiv ist?

Gib dir einen festen Zeitrahmen jede Woche, in dem es einfach ok ist, nicht produktiv zu sein. Tu etwas einfach für dich. Etwas, bei dem keiner sehen kann, ob du es getan hast oder nicht. Du tust es einfach für dich, für den Moment.

Vielleicht hast du schon solche Zeiten. Es geht darum, dass du lernst, dich dabei nicht schuldig zu fühlen. Es gibt einen Unterschied zwischen Netflix schauen und Netflix schauen und sich dabei schuldig fühlen, dass du nicht arbeitest.

Das erfordert Übung. Die Dinge zu tun, und einfach das tun zu genießen. Es geht darum, deinen Selbstwert von deinen Arbeitsergebnissen zu entkoppeln. Außerdem hilft es dir, in deinen produktiven Zeiten tatsächlich produktiver zu sein.


Zusammenfassung

Wenn du mit deiner Selbständigkeit wirklich vorankommen willst, solltest du an deinem Mindset arbeiten.

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In diesem Guide erfährst du,

  • die versteckten Gründe, warum du dich immer wieder verzettelst und wichtige Aufgaben aufschiebst
  • warum die vielen Tools und Strategien bei dir einfach nicht funktionieren und
  • was du tun solltest, um endlich nachhaltig zufriedener und erfolgreicher zu werden.
 
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