Frau auf Treppe

Letztes Jahr stand rückblickend für mich unter dem Motto „reinstürzen, ausprobieren und lernen“ – was mein Online Business betrifft. Eine völlig neue Welt eröffnete sich mir und ich habe unglaublich viel gelernt. Die wichtigsten Erkenntnisse für mich für den weiteren Weg in 2022 waren zum Einen, dass ich das starke Bedürfnis habe, mich mit Gleichgesinnten regelmäßig auszutauschen. Zum Anderen möchte ich mich wieder stärker auf die Zielgruppe und Themen konzentrieren, die zu Beginn meiner Online Selbständigkeit bereits im Fokus standen. Für diese Klientinnen werde ich auch das Coaching Angebot noch weiterentwickeln.

Was das heißt und was es sonst noch Neues gibt in 2022, erfährst du in diesem Blogartikel.

Inhalte dieses Blogartikels

1. Fokus auf Selbständige

Als ich 2021 mit meinem Thema Perfektionismus online losgelaufen bin, hatte ich ursprünglich Frauen im Visier, die sich am Anfang ihrer Selbständigkeit befinden. Anfangs hatte ich das hier und da auch in meine Kommunikation einfließen lassen, jedoch nicht den Punkt gefunden, das laut auszusprechen oder prominent sichtbar zu machen. Meine Ansprache wurde teilweise sehr allgemein.

Bei meinem Rückblick Ende des Jahres habe ich wieder Klarheit gewonnen. Mit meinem Angebot möchte ich insbesondere Frauen unterstützen, die sich am Beginn ihrer Selbständigkeit befinden. 

Sie haben das Gefühl, ständig beschäftigt zu sein und dennoch immer hintendran zu hängen und zu wenig sichtbare Erfolge zu schaffen. Sie sind in der Flut an Online Business Strategien und Tipps überfordert, was sie nun als erstes oder nächstes angehen sollten. Sie springen von einem zum nächsten oder hängen nur noch in Overthinking-Schleifen fest. Sie schieben immer wieder die Dinge auf, von denen sie wissen, dass sie wichtig wären. Sie fragen sich, ob das überhaupt eine gute Idee und Investition ist. Zweifeln an sich und ihrer Idee.

Diese Frauen möchte ich unterstützen, Klarheit und Selbstvertrauen aufzubauen, um die Dinge tun zu können, die sie voranbringen. Ein Schwerpunkt liegt darauf, diese Frauen zu befähigen, dauerhaft – ohne ständiges Aufschieben, aber auch ohne sich dabei völlig zu verausgaben – die Dinge tatsächlich umzusetzen und greifbare Erfolge zu schaffen.

 

2. Eine von Vielen anstatt buntes Schaf

2021 hatte ich zunehmend ein Gefühl wie als einzige Mama unter Kinderlosen zu sein. Ich sehnte mich nach Austausch mit Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen bei ihrer Arbeit standen wie ich. Die nachfühlen konnten, wie sich die vielen Erfolgs- und Misserfolgsmomente auf diesem spannenden Weg in die Online Selbständigkeit anfühlten. Die sich in einer ähnlichen Welt bewegten und vergleichbaren Eindrücken ausgesetzt waren. 

Ich war mit Blick auf das neue Jahr auf der Suche nach diesen Gleichgesinnten. Die Selbständigen in meinem Umfeld ließen sich bisher an einer Hand abzählen und ich hatte das dringende Bedürfnis nach Austausch!! Judith Peters war mir mit ihren Blog Challenges schon das ein oder andere Mal begegnet und nun habe ich dort eine sehr sympathische Community gefunden. (Mehr dazu in Punkt 3)

Und die Anzahl von selbständigen Frauen in meinem Umfeld hat sich noch einmal raketenartig vergrößert mit meinem Start bei dem Programm von Sigrun. (Mehr dazu in Punkt 4)

 

3. Wöchentlicher Blog

Seit Januar schreibe ich mit vielen gleichgesinnten Bloggerinnen unter der fachkundigen, energiegeladenen Anleitung von Judith (Sympatexter) in The Content Society jede Woche einen Blogartikel.

Schon letztes Jahr sollte es damit eigentlich losgehen. Instagram war eigentlich als Beiwerk gedacht. Tja, das konnte ich auch nur annehmen, weil ich selbst bis dahin noch nie drin gewesen war, in diesem Instagram 😀 Recht bald wollte ich Instagram also eine Chance geben, hangelte mich von einer Challenge zur nächsten und hatte richtig Spaß dabei. Ich lernte unfassbar viel und auch viele interessante Menschen kennen. Unter anderem meine ersten Online-Kundinnen. YAY!

Doch nach einiger Zeit fühlte ich mich immer mehr ausgebremst in meinen tiefergehenden Ideen und Ansätzen. Ich brauchte mehr als eine kurze Caption, um greifbar zu machen, wie unser perfektionistisches Mindset uns immer wieder auf raffinierte, vermeintlich vernünftige Art und Weise in die Quere kommt, wenn wir versuchen, das zu tun, was uns wichtig ist.

Und ich wollte endlich auch die vielen anderen Frauen erreichen, die sich vielleicht – wie ich bis dahin – (noch) nicht in die Instagramwelt begeben hatten. (Was den Studien zufolge kein ganz unvernünftiger Weg ist, wenn man sowieso mit Perfektionismus zu kämpfen hat. Es sei denn man sucht eine Art Konfrontationstherapie.)

Ich kam also zurück auf meinen ursprünglichen Plan, einen Blog zu starten und mich darauf auszutoben.  Und hier bin ich und freue mich, dass du vorbei schaust! Nun gibt es hier regelmäßig Lesefutter und bald auch viele Tipps und Tricks, um Perfektionismus loszulassen.

 

4. Neues Level im Online Business Leben 

Reinstürzen, Ausprobieren, Lernen – das trifft wohl auch für 2022 zu. Dieser Ansatz hat sich absolut bewährt und so starte ich auch dieses Jahr ein neues Level mit der Teilnahme am Somba Kickstart Programm von Sigrun im Februar/März 2022.

Im Rahmen dieses Programms biete ich ab Ende Februar einen Onlinekurs an. Wir werden gemeinsam 4 Wochen an einem Thema arbeiten (konkretes Thema entwickelt sich gerade), um Perfektionismus loszulassen und sichtbare Ergebnisse zu schaffen.  

Das ist deine Chance mein Angebot als Beta-Teilnehmerin für sagenhafte 0€ kennenzulernen! 

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5. Ein Name für mein Business Baby

Ich sollte dieses Jahr noch viel öfter duschen. In letzter Zeit rieseln die Ideen aus dem Duschhahn, dass es eine wahre Freude ist. Eine meiner letzten „DAS ist es“-Momente war dieser Name für mein Coaching-Angebot: 

PerfACTion

Darin vereinen sich die zentralen Aspekte meines Coaching-Ansatzes.

  • ACTion statt Perfection – raus aus dem Gedankenkarussel, den Analysen, den Zweifeln und der Aufschieberitis – und MACHEN
  • ACT – die Prinzipien der Akzeptanz- und Commitmenttherapie. Dieser Ansatz basiert – wie der Name verrät – neben 4 weiteren Säulen, auf Akzeptanz und Commitment. Ich verfolge dieses Konzept seit einigen Jahren und es passt hervorragend für den Einsatz in meinen Coachings und soll daher noch stärker in meine Arbeit einfließen. ACT kann helfen, psychologische Flexibilität aufzubauen. Und psychologische Unbeweglichkeit scheint ein entscheidender Faktor bei ungesundem Perfektionismus zu sein. Studien zeigen, dass ACT eine gute Methode ist, um die wenig hilfreichen Aspekte von Perfektionismus zu bearbeiten.
 
Wo und wie genau ich diesen Namen einsetzen werde, weiß ich noch nicht. Aber meine tägliche Kreativitätsdusche wird sicherlich bald Klarheit bringen.
 

6. Veränderung des 1:1 Angebotes

Um den Ansatz hinter PerfACTion fokussierter umzusetzen, wird sich auch mein 1:1 Coaching Angebot verändern. Schwerpunkt meiner Arbeit ist es, vom sehr kopflastigen Denken, Zerdenken, Zweifeln und Aufschieben in ein aktives, mutiges Handeln zu kommen. Nur so kannst du ein Leben nach deinen Werten gestalten.

Dieser Fokus auf Umsetzung soll sich noch stärker in meinem Coaching wiederfinden. Hierfür erarbeite ich gerade ein modifiziertes Angebot. Zudem sollen auch die Erkenntnisse aus dem 4 wöchigen Betakurs in mein 1:1 Angebot einfließen.

Das 1:1 Coaching in der jetzigen Form zum aktuellen Preis wird es also voraussichtlich nur noch im ersten Quartal 2022 geben. 

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7. Feed your inner coach – mein neuer Newsletter

Veränderung hat viel mit Wiederholung zu tun. Die Dinge, von denen du mehr haben möchtest in deinem Leben, immer wieder wiederholen. Bis sie zu deinem neuen „Normal“ werden. Das ist auch der Gedanke hinter meinem Newsletter. Diese regelmäßige Post soll deinen inneren Coach stärken. Das ist der Gegenspieler zu deinem inneren Kritiker. Du entscheidest, wen du fütterst, wem du mehr Aufmerksamkeit schenkst. 

Meine regelmäßigen Impulse und Geschichten aus meiner Erfahrung und den Erfahrungen meiner Kundinnen sollen deinen inneren Coach von dem Stuhl hinten in der Ecke ganz nach vorn in die erste Reihe schubsen. Jedes Mal ein bisschen weiter und zwischendurch freundlich zurückholen, wenn er sich wieder mal leise verkrümelt hat.

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8. Authentisches Innen trifft auf authentisches Außen

Aus meinem ursprünglichen Kopf-Korsett à la „Du musst doch auf dem Aufbauen, was du bisher gemacht hast.“ „Ein seriöser Coach trägt ein Business Outfit“, bin ich glücklicherweise herausgewachsen. Angekommen im authentischen Marketing. Doch meine Bilder sind bisher nicht mitgewachsen. Beim letzten Shooting hatte ich noch keinen blassen Schimmer, wohin mich meine Wege führen würden. 

Daher gibt es dieses Jahr neue Fotos. Fotos von mir, Katrin, von dem, was mich ausmacht und was mir wichtig ist. Wo? Auf der Website, bei FacebookInstagram und überall wo du mir sonst noch in 2D begegnest.


+ Sound mind in a sound office

All diese Kopfarbeit benötigt 2022 dringend solide Unterstützung. Ich liebe meinen Arbeitsplatz. Der Tisch bietet viel Platz für viele Ideen und Projekte. Das große Fenster lässt viel Licht einfallen. Die weiße Wand vor mir ist optimale Projektionsfläche für mein Kopfkino und lenkt mich nicht ab.

Doch ergonomisch gesehen ist es eine Katastrophe. Hier werde ich nach und nach Abhilfe schaffen. Losgehen soll es mit einem schönen Stehpult! 

Auch das Internet lässt bisweilen sehr zu wünschen übrig und so werde ich nicht herumkommen, mir Zeit zu nehmen für ein nettes Gespräch mit der Warteschleife. Ich werde Stecker ziehen und wieder einstöpseln, Fragelisten abarbeiten und Verkaufsangeboten lauschen und dann hoffentlich ganz schnell diese Zeit wieder reinholen mit superschnellen Ladezeiten.

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